Jaspers Kirchenkerzen -
140 Jahre Tradition und Fortschritt im Dienste der Kirche.
Der Grundstein der Kerzenfabrik G. & W. Jaspers
in
Hopsten wurde im Jahre 1864 durch
Heinrich
Jaspers gelegt.
Der spätere Trappistenbruder
begann die Fertigung von Altarkerzen für den
kirchlichen Bereich in reiner Handarbeit zunächst
in bescheidenem Umfang in der „besten Stube“ und in
kleinsten räumlichen Verhältnissen.
Untrennbar mit der Unternehmensgründung verbunden
sind die Person und der Name des Bischofs von Mainz
Wilhelm
Emmanuel von Ketteler. Von 1846 bis 1849 wirkte
der streitbare und engagierte Gründer der katholischen
Soziallehre als Pfarrer in Hopsten. Arbeitslosigkeit
und wachsende Not bestimmten in dieser Zeit das Leben
der Landbevölkerung. Jaspers bot mit seiner aufkeimenden
Kerzenproduktion die Chance, in einem neuen Wirtschaftsbereich
Menschen dauerhaft in Brot und Lohn zu bringen. Heinrich
Jaspers verpflichtete sich gegenüber Bischof
und Kirche zur strengsten Einhaltung der liturgischen
Regeln und erwarb sich so die Protektion und die Unterstützung
des Bischofs für sein Werk. Noch heute tragen
vor allem die Altarkerzen unseres Hauses den Namen
des großen Kirchenmannes - als Qualitätssiegel
und als Selbstverpflichtung zur Fertigungsqualität
und zur
Erfüllung der kirchlichen Vorschriften.
Die vollständige Produktion aller Kirchenkerzen im eigenen Haus
und die ausschließliche Verwendung hochwertiger Rohstoffe - dies
Unternehmenskonzept von Heinrich Jaspers erwies sich in den folgenden
Jahrzehnten und bis in die heutige Zeit hinein als Erfolgsrezept.
Mit Fleiß, Sparsamkeit und Liebe zum Produkt erweiterten
die folgenden Generationen immer wieder die Produktionspalette
und schufen weitere Fabrikräume mit neuen Arbeitsplätzen für qualifizierte
und motivierte Mitarbeiter. Den beständigen Erfolgskurs
des aufstrebenden Unternehmens konnte auch der vollständige Abbrand
der Fabrik im Jahre 1954 nur kurzzeitig hemmen. Mit komplett
neuer Technologie wurde die Fertigung schon bald wieder aufgenommen;
weitere Produktionshallen wurden 1962 und 1975 in
Betrieb genommen. Die
heutige Ansicht des Betriebes wird
geprägt durch die in 1986 errichtete Lagerhalle
mit Verwaltungstrakt und die 1992 gebaute
große Produktionshalle, der 1997 eine weitere
Produktions- und Lagerhalle folgte.
Die große Produktvielfalt bei strikter
Einhaltung der gesetzten Qualitätsmaßstäbe
und optimaler Umweltschonung
beweist,
dass Tradition und Fortschritt
sich im Hause
Jaspers zu einem harmonischen
Ganzen vereinen.