
Kapelle wurde 1705 gebaut
Die Straße Auf der Leuchtenburg zweigt von der Bunten Straße ab. Hier steht das sogenannte Mausoleum.
Der Seidenhändler Theodor Lukas Brüggemann - er starb 1845 - wurde hier bestattet. Die kleine Kapelle wurde 1705 gebaut.
Das Mausoleum diente als Station bei der Fronleichnams- und St.-Annen-Prozession.
1845 gelangte es in den Besitz von Dr. Johann Hermann Heinrich Brüggemann.
Er wollte, daß es später
seiner Tochter Emilie und seinem Schwiegersohn Theodor Lucas als letzte Ruhestätte diente.
Emilies Bruder war übrigens Karl-Heinrich Brüggemann, einer der Redner beim Hambacher Fest im Mai 1832.
Eine Erinnerungstafel an ihn ist am Haus Brenninkmeyerstraße 1 angebracht.
Interessant ist die kleine Nische oberhalb des Mausoleums. Hier stand ursprünglich eine Figur der Rosenkranzmadonna,
die heute in der Pfarrkirche St. Georg zu sehen ist.
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Quelle: Westfälische Nachrichten www.wn-online.de